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Viele verschiedene globale Faktoren beeinflussen derzeit die internationale Transportbranche, wie z. B. disruptive Technologien, der Aufstieg der Sharing Economy und ein stetiges Wachstum des E-Commerce. Daraus ergeben sich für Carrier und Verlader neue Herausforderungen, darunter:

  • steigende Versandaktivitäten
  • verstärkte Transportnachfrage
  • Mangel an Fahrern
  • Mangel an LKWs
  • strengere Umweltauflagen

Widersprüchliche Trends verschärfen das Dilemma

Hier nur zwei Zahlen, welche die Lage verdeutlichen: Die American Trucking Association (ATA) schätzt, dass das Frachtaufkommen in den USA bis 2028 auf 20,74 Milliarden Tonnen anwächst, was einem Wachstum von 36,6 % gegenüber 2017 entspricht. Europa bildet hier keine Ausnahme: Im Laufe der nächsten 15 Jahre werden rund 40 % der deutschen LKW-Fahrer in den Ruhestand gehen, was nach Angaben der International Road Transport Union (IRU) zu einem Personalengpass von 150.000 Fahrern führen wird. Diese Trends sind offensichtliche Gründe dafür, dass die Transportkosten steigen und die Lkw-Ladekapazitäten in Zukunft noch knapper werden.

Angesichts dieser Trends kann ein optimales Transportmanagement, das präzise Informationen und volle Transparenz liefert ein entscheidender Faktor für erhebliche Kosteneinsparungen sein. Einer der Faktoren, welche die Transportoptimierung beeinflussen, ist die richtige Auswahl der Carrier zusammen mit den entsprechenden Verträgen. Ein weiterer ist die Etablierung effizienter Prozesse mit den eingesetzten Carriern.

Kollaboration erneut Mittel der Wahl

Angesichts des immer schwieriger werdenden Marktes für Transportkapazitäten hilft Kollaboration erneut in zweifacher Hinsicht Kapazitäten zu sichern. Zum einen sollte die Zusammenarbeit mit bestehenden Carriern intensiviert und gegebenenfalls verbessert werden. Denn reibungslosere Prozesse und verbesserte Kommunikationsabläufe können den ehemaligen Standardkunden zum bevorzugten Verlader der Zukunft werden lassen. Die Einführung einer zentralen Plattform, die Harmonisierung der Prozesse und die Berücksichtigung der Bedürfnisse der Carrier sind dabei als gleich wichtige Bestandteile einer Gleichung zu verstehen.

Zum bevorzugten Verlader werden

Auch im heutigen digitalen Zeitalter ist die Interaktion mit den Carriern von Anrufen, E-Mails und sogar Faxen geprägt. Dies wiederum führt zu vielen manuellen Eingaben, unterschiedlichen Kontaktpunkten, Auftragseingaben in mehreren Systemen und großen Excel-Dateien. Das Ergebnis sind in vielen Fällen verspätete oder fehlende Informationen, falsche oder unvollständige Datensätze und ein mühsamer Informationsaustausch.

Als offene Integrations- und Kommunikationsplattform ist das inet Transportmanagementsystem die beste Möglichkeit, die Herausforderungen der Transportplanung zu bewältigen und die Servicequalität zu verbessern. Durch die Nutzung der gleichen Plattform profitieren Verlader und Carrier gleichermaßen von:

  • automatisierten und weniger zeitaufwändigen Prozessen 
  • Echtzeit-Informationen über relevante Transportdaten
  • einer einzigen Informationsquelle
  • Carrier-konformen Labels, Ladelisten und Versandpapiere
  • erhöhter Transparenz bei Abholungen, Warenausgängen, Wareneingängen und Lieferungen
  • der Möglichkeit für Benachrichtigungen und Warnmeldungen 
  • Echtzeitstatus sowie Track & Trace von Transportaufträgen
  • einfachem Austausch von Routing-Informationen, Statusmeldungen und Rechnungen

Jetzt schon in Ökosystemen denken

Schließlich sollten Verlader Konsolidierungspotenziale mit Partnern oder gar Mitbewerbern intensiv prüfen, um die knappen Kapazitäten voll auszunützen. Ein sicheres cloud-basiertes TMS kann die gemeinsame Plattform für solche zukunftsorientierten Bestrebungen sein, die den Weg für kollaborative Ökosysteme bereiten.