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Die Masse an verfügbaren Daten ist beispiellos und sie wächst immer weiter da die Preise für Sensoren, Analysetools und die Nutzung der Cloud-Infrastruktur sinken. Die Analyse und Anreicherung dieser Informationen ermöglicht innovative Produkte und Dienstleistungen, höhere Kundenzufriedenheit und letztendlich höhere Margen.

Datengesteuerte Einblicke und darauf basierende Entscheidungen haben daher bei den meisten Supply-Chain-Experten oberste Priorität. Analytics Werkzeuge und Dashboards ermöglichen die dringend benötigte Visibility über die gesamte Lieferkette und erleichtern die tägliche Arbeit.

Je nach Perspektive auf die Daten können drei Arten von Dashboards unterschieden werden:

  1. Analytische Dashboards zeigen Trends durch Auswertung täglicher Daten, die typischerweise aus einer großen Quelle wie einem Data Warehouse stammen
  2. Strategische Dashboards beinhalten tendenzielle kurzfristigere und detailliertere KPIs
  3. Operational Dashboards streamen Betriebsdaten, um einen Einblick in das aktuelle Geschehen zu erhalten

Betriebsdaten, Schlüssel zu Realtime

Entlang der gesamten Lieferkette werden ständig Ökosystemdaten generiert. Sie können aus traditionellen Quellen wie Datenbanken stammen, die einen Ex-post-Blick auf Ereignisse der (jüngsten) Vergangenheit werfen. Neuere Ressourcen wie Protokolle oder Event Queues ergänzen diese um operational data, also Betriebsdaten. Diese neue Art von Daten unterscheidet sich insbesondere hinsichtlich ihrer zeitlichen Validität, denn sie kommen in Echtzeit und sind nur für eine sehr kurze Zeit relevant. Bei einem Stromausfall beispielsweise können Sekunden den ausschlaggebenden Unterschied ausmachen.

Business Intelligence-Frameworks müssen jetzt die exponentiell wachsenden Daten aufnehmen, um deren Verhalten und Trends sowie geschäftlichen Wert zu ermitteln. Kurz gesagt, ein Operational Dashboard muss die Betriebsdaten zu dem Zeitpunkt verstehen, wann sie relevant sind. Damit ist der Moment gemeint, in dem man auf die entscheidenden Informationen reagieren kann und sollte.

Ein Beispiel: eine Bestellung trifft nicht innerhalb eines zuvor definierten Zeitraumes ein und bedroht damit ihre Lieferkette oder gar Produktion. Dann kann das Dashboard Sie darüber in Realtime informieren und so rechtzeitige Maßnahmen ermöglichen.

Herausforderungen beim Dashboarding

Bei der Bewertung von Technologien zur Erstellung solcher Dashboards müssen mehrere Themen gleichermaßen adressiert werden: Sicherheit (Bereitstellung eines sicheren, hochverfügbaren, multi-mandantenfähigen Systems), Stabilität (Verarbeitung eines stetigen Flusses großer Mengen von Hochgeschwindigkeitsdaten) und die Fähigkeit diskrete Daten über Zeit zu extrahieren um bestimmten Spitzen zu veranschaulichen . Darüber hinaus gibt auch kritische Infrastrukturkomponenten wie Containerisierung, Queues, Lastverteilung und unstrukturierte Datenspeicherung, die für ein erfolgreiches operational Dashboard bereitgestellt werden müssen.

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Weitere KPIs können definiert, gemessen und dynamisch visualisiert werden. Darüber hinaus können diese über mehrere Werke oder Standorte hinweg aggregiert werden, um eine nützliche Kontrollturmperspektive zu erhalten. Über das Dashboard können Benutzer einen Drill-down nach Zeit, Status, Carrier oder anderen Attributen durchführen, bis sie auf die Ebene gelangen, auf der gegebenenfalls Maßnahmen ergriffen werden können. Trifft beispielsweise eine Bestellung nicht pünktlich ein kann mithilfe des Dashboards herausgefunden werden, welcher Carrier dafür verantwortlich ist und Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen werden.

Auf diese Weise ermöglicht das operational Dashboard ein effektives und wettbewerbsfähiges Supply Chain Management, erhöht Visibility und Effizienz und reduziert die Komplexität.


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