inet mitarbeiterinnen

 

Die Initiative Rails for Girls wurde ursprünglich von Linda Liukas und Karri Saarinen aus Finland ins Leben gerufen. 2010 organisierten Sie das erste Event mit dem Ziel Mädchen und Frauen Technik näher zu bringen. In dem meist eintägigen Workshop wird die Programmiersprache Ruby-on-rails vorgestellt. Mit Ruby-on-Rails  und tatkräftiger Unterstützung der Referenten wird dann eine Webanwendung vom Konzept bis zum konkreten Code erarbeitet. Dabei gibt es keine Altersgrenzen oder notwendige Vorkenntnisse. Die ungezwungene Atmosphäre und die hilfsbereiten Trainer helfen anfängliche Hemmungen abzubauen und ermuntern dazu sich einfach mal „ranzutrauen“. In so einem Rahmen entdeckte schon so manche Teilnehmerin ein bisher unbekanntes Interesse oder gar schlummerndes Talent.

inet bei Digital Girls Vorarlberg

In Vorarlberg veranstaltete der AWS (Austria Wirtschaftsservice) gemeinsam mit den Digitalen Initiativen Vorarlberg den ersten Digital Girls Workshop in Anlehnung an die weltweit stattfindenden Rails for Girls Events. Die Räumlichkeiten in Dornbirn stellte das DesignForum Vorarlberg zur Verfügung. Der Einladung als (teils blutige) Anfängerin etwas zu skizzieren, prototypen und programmieren, folgten mehrere Mitarbeiterinnen von inet: von Projektmanagement, Support Service, Product Management bis Human Resources waren vier inet Kolleginnen vertreten.

IT-Verständnis ein Must bei inet

Alle MitarbeiterInnen bei inet haben idealerweise dreierlei Skillsets: Logistik, IT und spezifisches Fachwissen -z.B in Marketing, Projektmanagement oder Hardwarekomponenten. Bei Eintritt bringen die meisten BewerberInnen maximal zwei dieser Aspekte mit. Ziel bei inet ist es, dass -je nach Position- zumindest ein Grundverständnis für alle drei Dimensionen gegeben ist. So werden Anforderungen, Zusammenhänge, Kunden und auch Kollegen einfach besser verstanden. „Tendenziell bringen eher Männer das IT-verständnis mit und deswegen wollten wir dieses Angebot speziell für Frauen nutzen. Wir erhofften uns nicht nur, dass ein gewisses Grundverständnis geschaffen wird, sondern dass auch ein kleines Feuer entfacht und Neugierde geweckt wird… vielleicht sogar der Wille sich tiefer einzuarbeiten.“ erklärt HR Manager Linda Moosbrugger.

Feuer und Flamme für Technik

Ein gutes Beispiel für ein solch entfachtes Feuer ist unsere Kollegin Cornelia Winter, die nunmehr auch Mitglied bei den Digitalen Initiativen Vorarlberg ist. „Ruby ist eine gute Wahl für so einen Workshop, weil sie als Programmiersprache sehr gut lesbar ist und dann macht es mehr Spaß auch schon als Anfängerin. Ich komme aus der Logistik, habe mir CSS, HTML und mehr IT-Wissen selber beigebracht und bin auch als Nicht-Programmiererin ganz offen aufgenommen worden. Wir werden nächstes Jahr definitiv wieder Events konkret für Frauen organisieren, bei solchen Treffen ist es immer motivierend zu sehen es gibt noch mehr unter Anführungszeichen Verrückte wie mich.“

 

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