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Digitale Vernetzung, Big Data und Collaborative World – die Digitalisierung der Logistik ist das beherrschende Thema der transport logistic 2017. Auf dem wichtigsten Branchentreff der Welt belegt der IT-Bereich inzwischen eine ganze Halle. Dort präsentiert sich auch inet mit einem Stand, der rund um die Uhr gut besucht ist.

Bestandskunden und Interessenten informieren sich hier über Neuerungen, Vorteile und Erweiterungsmodule des inet Transport Management Systems. Die Messe bietet den richtigen Rahmen, um mit Kunden ins Gespräch zu kommen und Zukunftsthemen zu diskutieren. 

Die digitale Revolution

Der Trend zur Digitalisierung der Logistik wächst. Dafür ist eine leistungsstarke Transport Management Software wichtiger denn je. Deshalb machen Unternehmen wie MAN und Bosch auf der transport logistic ihr digitales Transport Management zum Thema. Die LKW-Firma Scania, hat einen Stand für Fahrzeugkonzepte und einen weiteren für Softwarelösungen. Die Anforderung an die Logistik: Sämtliche Verkehrsabläufe und alle, die am Transport beteiligt sind, müssen vernetzt sein. Das ist auch Konsens auf dem Forum des Digitalverbandes Bitkom. Unter dem Titel „Von A nach B – wie die Digitalisierung die Lieferkette revolutioniert!“

Alles muss vernetzt sein

In diesem Rahmen spricht inet CEO Oswald Werle über die Digitalisierung der Logistik. Seine Frage: „Wie bekomme ich mit, dass ein Zulieferer aus Spanien nicht liefern kann?“ Die Antwort: Ein cloud-basiertes TMS. Denn hier befinden sich alle Daten an einem Ort. Der Anwender registriert durch die Analyse sofort, wenn es Schwierigkeiten bei der Lieferung gibt.

Ein weiterer Schlüssel zur digitalen Vernetzung sind mobile Endgeräte und Social Media Messenger. Denn heute benötigt ein Zulieferer keine App mehr, um Statusmeldungen an die Beteiligten der Supply-Chain weiterzugeben, erläutert Werle. Fahrer nutzen mittlerweile den multifunktionalen Messenger „WeChat“, um Pakete zu scannen, Kommentare abzusetzen, Staus zu melden oder Schäden per Foto zu dokumentieren.

 

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Transport Management System: Die nächste Generation

Die Vernetzung aller Beteiligten des Transportkreislaufs ist auch Thema am inet Stand. Mit dem integrierten Behältermanagement landet ein Container nicht nur dort, wo er hin soll, er kommt auch wieder zurück. Und Sie wissen immer, wo er sich befindet. Doch Transport Management beginnt schon vorher.

Das inet TMS fängt bereits bei der strategischen Planung der Transportkette an. Dabei ist es Ziel, die gesamten Daten der Supply Chain auf einer Plattform zusammenzuführen, sodass alle Prozesse von Anfang bis Ende transparent sind – bereits vor der Bestellung. Mit der Analyse der Transportdaten erkennen Sie Muster und Zusammenhänge und sagen künftige Ergebnisse voraus. Mit neuen Services wie Selbstbedienungs-Analyse und Mobillösungen entwickelt inet das TMS der Zukunft, die von Trends wie Big Data und Internet of Things bestimmt wird.

Aus Visionen wird Realität

Andere Trends wie 3D-Druck und Drohnen sind längst keine Zukunftsmusik mehr. Inzwischen gibt es für beide Themen konkrete Anwendungsbeispiele. Unternehmen brauchen nicht mehr auf die Lieferung eines Ersatzteils zu warten, sondern können es anhand der Messdaten selbst ausdrucken. Der Hersteller übermittelt dann lediglich noch die Daten – und das digital. Die BMW Group setzt das Verfahren beispielsweise bei Rolls Royce ein.

Auch das Szenario, dass ein Paket per Drohne geliefert wird, ist längst real. Bei Amazon laufen Pilotprojekte und Start Ups arbeiten an Konzepten, in denen Drohnen die Ware über die letzte Meile ausliefern. Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik stellt drei verschiedene Drohnen für die Anwendungsbereiche Transport, Inventur und Auslieferung vor.

 

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Collaborative World

Auf dem Bitkom Forum spricht auch Roland Werner, Head of Government & Policy DACH bei Uber. Er plant eine höhere Auslastung der bestehenden Infrastruktur, indem Uber die Fahrten verschiedener Kunden zusammenlegt. Das ist ebenso eines der großen Anliegen von inet CEO Oswald Werle. Logistiker sollten sich mehr auf die Endkunden konzentrieren und Sendungen unternehmensübergreifend bündeln. Das geht mithilfe entsprechender Management Software. Das Stichwort: Collaborative World. Durch die Zusammenarbeit von Unternehmen, lassen sich viele Prozesse in der Supply Chain optimieren.

Fazit aus der transport logistic 2017

Eine echte Digitalisierung der Logistik wird erst möglich, wenn Unternehmen umdenken. Doch dieser Prozess hat längst begonnen. Die Zukunft der Logistik bleibt spannend. Wir sehen uns im Juni 2019 bei der transport logistic wieder!

 

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