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Der inet Customer Dialog ist ein Forum für Kunden und inet Spezialisten. Im Rahmen von Vorträgen, Workshops und in lockerem Ambiente bekommen Key User und IT-Administratoren einen tiefen Einblick in vergangene und zukünftige Projekte. Und nicht nur das: Die Kunden bestimmen hier aktiv die Zukunft und die Entwicklung des Transport Management Systems von inet mit.

inet-Kunden bringen sich ein

Den Customer Dialog als Forum für den Dialog mit Kunden gibt es seit 2016. Hier tauschen sich einerseits inet und seine Kunden aus, andererseits die Anwender untereinander. Auf dieser Plattform lernen die Key User verschiedener Branchen die Lösungen anderer kennen und diskutieren darüber. Von der Automobilindustrie bis hin zum Chemiekonzern: Beim Customer Dialog entdecken Kunden Parallelen und bekommen neue Einblicke in die Logistik-Lösungen von inet.

24 Vertreter aus elf Firmen nutzten die Anreise zur Transport Logistic Messe in München, um den inet Customer Dialog im Municon zu besuchen. Sie informierten sich über neue Entwicklungen im inet TMS, stellten Fragen und brachten ihre Ideen ein. So beteiligen sich die inet Kunden aktiv daran, die Management-Lösungen an die Bedürfnisse ihrer Unternehmen anzupassen. In zwei Vorträgen und drei Workshops diskutierten die Teilnehmer über Herausforderungen und zukünftige Neuerungen.

Kunden gestalten die Zukunft

Auf einem aufgebauten „Marktplatz“ standen in diesem Jahr neun Innovationen im Mittelpunkt. Diese stammen aus einem Pool von 26 neuen Ideen von Kunden und von inet, die im Vorfeld gewählt wurden. In drei Blöcken stellte Product Innovation Manager Michael Beck die Neuerungsvorschläge vor. Und auch Kunden kamen als „Verkäufer“ auf das Podium und warben für die neuen Ideen. Danach stimmten die Teilnehmer über die drei besten Vorschläge ab. Da sich in diesem Jahr zwei Innovationen ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, dürfen sich die Kunden auf vier Optimierungen freuen. Die stehen in der Projektplanung für das kommende Jahr ganz oben.

 

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Mit Daten Vorhersagen treffen

Im Anschluss gab Dr. Marco Schmitz, Team Lead Transportation Analytics, einen Einblick in modernes Dashboarding. Der Fokus: Predictive Analytics sowie Operational Dashboarding. In Zeiten der Globalisierung und Digitalisierung reicht eine rein diagnostische Analyse der Daten nicht mehr aus. Intelligente Systeme stellen Daten, die eine Vorhersage zukünftiger Entwicklungen zulassen, in Echtzeit bereit.

Mit dem leistungsfähigen inet TMS kann der Anwender die Auswertung der Daten zeitnah einsehen. Dabei unterstützen ihn die Operational Dashboards. Sie geben im Tagesgeschäft einen klaren Überblick auf die Transportnetzwerke und zeigen frühestmöglich auf, wo Schwierigkeiten zu erwarten sind. Der große Vorteil: inet Kunden bekommen eine transparente Übersicht über einen hochkomplexen Sachverhalt. Da die Prozesse sich immer weiterentwickeln, optimiert inet das TMS und seine Komponenten ständig und passt es an die Anforderungen der Logistik von morgen an.

Transparenz über die komplette Supply Chain

Nach den Vorträgen ging es für die Teilnehmer des inet Customer Dialogs in einen der drei Workshops, die parallel stattfanden. In praktischen Übungen und gemeinsamen Diskussionen erfuhr inet, was sich die Kunden im Tagesgeschäft wünschen. Das beeinflusst maßgeblich die Weiterentwicklung des TMS. Im Workshop zum Thema Spediteurs-Integration erläuterte Klaus Plaickner den Vorteil einer Standard-Schnittstelle. Mit dem inet Standard Connector holen die Kunden den Spediteur an Bord – von der Buchung bis hin zur Auslieferung. Außerdem lassen sich die Transportdaten ganz einfach an andere Nutzer des inet TMS übermitteln.

Besonders der Workshop von Andreas Jack und Christof Rebenklauber zum Thema Container Management fand bei den Kunden großen Anklang. Das Behältermanagement System von inet ermöglicht es, Behälter-kreisläufe über das gesamte Transportnetzwerk transparent zu betrachten, den Bedarf an Behältern vorab abzuschätzen und automatisch Behälter zu bestellen. So behalten Kunden auch über wertvolle Spezial-Behälter stets den Überblick und wissen, welcher Container bei welchem Lieferanten steht. Dabei ist es egal, ob es sich um volle oder leere, zusammengeklappte Behälter handelt.

 

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Weg frei für Big Data

Dr. Marco Schmitz hielt zusammen mit seinen Teammitgliedern Christine Kirbs und Marian Florea einen innovativen Workshop zu Transport Analytics und KPIs. Alles drehte sich um die Frage: Welche KPIs und Daten erlauben es, Vorhersagen über die komplette Supply Chain zu treffen? Dabei spielen Benchmarks eine wichtige Rolle. Mithilfe von Daten der Mitbewerber erkennt das Unternehmen, welche Schnittstellen es in der Supply Chain, optimieren kann. Hierbei ist es entscheidend, dass die Kennzahlen anonym bleiben und keine sensiblen Daten weitergegeben werden. Deshalb aggregiert inet die Daten so, dass kein Rückschluss auf eine Firma möglich ist.

Im inet TMS wird außerdem die neue Datenbank crate.io eingeführt, die optimal darauf ausgerichtet ist, große Datenmengen zu lesen. Mit dieser transaktionsbasierten Datenbank bietet inet die nötige Infrastruktur, um
Big Data abzubilden. Ein zentrales Thema für die Kunden, denn Bereiche wie Telematik, Sensor-Daten, Konnektivität und Internet der Dinge werden immer wichtiger.

Customer Dialog: Ein Win-Win-Event

Vom Customer Dialog 2017 profitierten sowohl inet als auch seine Kunden. Die Tipps der Spezialisten erleichtern das Tagesgeschäft der Key User. Gleichzeitig gaben die Teilnehmer Input, um das TMS in ihrem Sinne zu verbessern. Einige Besucher wünschen sich einen Newsroom, in dem sie Neuerungen verfolgen und bewerten können. Andere regten ein Forum an, wo inet Best Practices vorstellt und alle Kunden ihr Wissen teilen.

Besonders wichtig aber ist der intensive Austausch der Kunden untereinander. Zwei Unternehmen aus der Automobilbranche wollen sogar demnächst ihre Lösungen und abgebildeten Prozesse diskutieren. Das ist neben der engen Zusammenarbeit mit den Kunden das zentrale Ziel des Customer Dialog.

 

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