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Vor wunderschöner Wiener Kulisse besuchten mehr als 60 Fachleute aus den Branchen Automobil, diskrete Fertigung, Bergbau und Landwirtschaft das zweitägige Alpega Connectival.

Die Vision

Supply Chain Experte und Moderator Martjin Lofvers führte durch die Veranstaltung und eröffnete den ersten Tag mit einem Interview von Oswald Werle und Fabrice Maquignon zur Vision der Gruppe. Die beiden Geschäftsführer von inet, transwide und den Frachtmarktplätzen teilten mit Leidenschaft ihre Vision alle relevanten Akteure der Transportindustrie - von Verladern über Logistikdienstleister bis hin zu Carriern - auf einer Kollaborationsplattform zu vernetzen. Dies ist jedoch keine einfache Aufgabe. Abgesehen von gesetzlichen oder technischen Herausforderungen behindert die alte Denk- und Arbeitsweise häufig den Fortschritt. Deshalb ermutigten sie Unternehmen, sich der Entwicklung ganz zu öffnen.

Trends zeigen in gleiche Richtung

Bart De Muynck, Research VP von Gartner bestätigte ihre Beobachtungen und Trends wie höhere Standardisierung, schnellere Implementierungen sowie die Integration von Frachtbörsen und Ausschreibungs-Tools. Laut De Muynk kann nur der Einsatz von Technologie helfen Resilienz in der herausfordernden Transportumgebung aufzubauen. Deshalb gab er anschließend auch eine Überblick über aktuelle Themen wie Advanced Analytics, Künstliche Intelligenz, ML, Intelligent Things und Blockchain. Schließlich empfahl er ebenfalls Kollaboration im Allgemeinen und mit Carriern und anderen Verladern im Besonderen zu stärken.

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Echte Erfolgsgeschichten

Der Nachmittag war den Erfolgsgeschichten der Alpega-Kunden gewidmet. Greg Toornman, Global Vice President Logistics and Materials Management bei AGCO zeigte wie ihre Smart Logistics-Initiative die Transportausgaben und Bestandstage um 25% reduzierte bei gleichzeitig verbesserter Leistung des Netzwerks.

Überraschende Nebeneffekte

Abgesehen von diesen beeindruckenden Zahlen verriet er, dass die Einführung des inet TMS einen weiteren großen Vorteil mit sich brachte. Laut Toornman lieben die MitarbeiterInnnen die moderne Softwareinfrastruktur, die ihnen eine proaktive Steuerung der Lieferkette ermöglicht und somit auch zu einer höheren Mitarbeiterbindung beiträgt.
Außerdem wies er darauf hin, dass AGCO bei Projekten dieser Größenordnung nicht einfach nach einem Lieferanten, sondern nach einem echten Partner suche und lobte damit die symbiotische Beziehung zu inet und 4flow.

Vom Wert der Partnerschaft

Lionel Mathiot, Purchasing and Supply Chain Director der Carbonate Division bei Imerys betonte ebenfalls einen "weichen" Faktor, der ausschlaggebend für die Wahl des transwide TMS war. Er erklärte, dass bei der Suche nach einem TMS-Anbieter um 80% der Gruppe zu vernetzen, nicht nur Funktionen und Features wichtig waren. Vielmehr suchte Imerys nach dem richtigen Partner, der viel Erfahrung mit globalen Implementierungen, Innovationspotenzial, einen kollaborativen Ansatz und Risikobereitschaft mitbringt. Da die Lieferkette mehr und mehr zum Kern ihres Geschäfts wird, wollten sie einen Partner mit dem sie gemeinsam lernen und wachsen können, um letztendlich ihren Kunden Mehrwert zu liefern.

Pioniere machen es vor

Last but not least, präsentierte Michael Bogen NexTrust, ein von der Europäischen Union finanziertes 42-monatiges Projekt für horizontale und vertikale Kollaboration entlang der Lieferkette. Ihr innovatives Geschäftsmodell sowie eine neutrale und gesetzeskonforme Plattform erzielten in der FMCG-Branche große Erfolge: auf einzelnen Strecken konnten in den Pilotprojekten die Treibhausgasemissionen um bis zu 40% und die Leerkilometer um bis zu 46% reduziert werden.

Fazit

Bei immer weniger Fahrern, zunehmender Regulierung und einer begrenzten Infrastruktur können die ständig steigenden Transportvolumina nur mit technologischer Unterstützung bewältigt werden. Verlader müssen die richtigen Tools einsetzen, die Kollaboration ermöglichen. Dabei dürfen sie jedoch nicht vergessen, dass Kollaboration mehr ist als nur eine Plattform zu nutzen. Es ist eine neue Art zu denken. Ein Umdenken, das dringend nötig ist. Teilnehmer des Connectivals bestätigten, dass die Konferenz ihnen neue Möglichkeiten und ein umfassenderes Bild für Kollaboration im Transportbereich aufgezeigt hat.

Wir bedanken uns für einen großartigen ersten Connectival-Tag!

 

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Alpega press release:
https://www.alpegagroup.com/en/news/alpega-officially-launches-its-brand-during-the-connectival-2018-event-in-vienna-and-unveils-its-vis/